Freitag, 4. August 2017

Filme - The Final Countdown

Diesmal werden wir zum größten Teil Filme besprechen, die ich vor längerer Zeit gesehen habe. Ich habe mir eine Notiz gemacht, dass ich darüber was schreiben soll, und dann die Notizen übersehen. Leider habe ich mir keine Notiz gemacht, was ich darüber schreiben will.

Inside Out

Ich fand es langweilig, das Weibchen hat es gehasst und wollte den Film abbrechen. Nur hatten wir Gäste, also ging das nicht. Die Gäste fanden den Film auch nicht toll, allerdings war es vor dem Film schon schwierig, einen gemeinsamen Nenner zu finden, den alle angucken wollen, also haben wir es durchgezogen. Der unsympathische Hauptcharakter und die Vorhersehbarkeit ziehen den Film runter. Die einzigen Stellen, die witzig waren, waren die kurzen Szenen in anderen Köpfen.

Ein weiteres Beispiel dafür, dass man amerikanischen Kritikern nicht trauen kann, wenn es um Disney Filme geht (inklusive Marvel).

Antman

Ich bin überzeugt, dass ich was darüber geschrieben habe, aber ich finde es nicht. War OK. Für Marvel Verhältnisse fast mutig aber in der realen Welt immer noch furchbar formelhaft.

Mission Impossible 2

Hm, wir haben alle Mission Impossible Filme nochmal mit Weibchen angeschaut, weil es eine meiner Lieblingsserien ist. Ich habe ihr gesagt, dass man den zweiten getrost überspringen kann, auch weil er keine Verbindung zu den anderen Filmen hat, aber sie war neugierig. Irgendwo in der Mitte hat sie den Film abgebrochen. Sie hat ungläubig auf den Bildschirm gestarrt und mich gefragt, wie es passieren kann, dass man absichtlich so was schlechtes produzieren kann.

Ich weiß es nicht, Weibchen.

Boyhood

Ich will den Film besser finden als er ist. Er ist nicht schlecht aber ich hatte nicht das Gefühl, dass die Form des Films der Geschichte dient, sondern umgekehrt. Ich hätte es so gern, dass es andersrum ist.

Major League / Indianer von Cleveland

Hat das Weibchen innerhalb von 10 min abgebrochen, weil er zu alt und "billig" wirkt. Ihre junge Sensibilitäten erlauben nicht die Verdauung eines solchen Films. Ich habe ihn alleine zuende geschaut und habe es bereut, weil er in meiner Erinnerung toll war, es aber heute nicht mehr ist.

Naked Gun

Hat das Weibchen innerhalb von 10 min abgebrochen, weil sie die Hälfte der Witze nicht verstanden hat (war auf Englisch).  Ich habe ihn alleine zuende geschaut und habe es bereut, weil er in meiner Erinnerung toll war und jetzt nicht so. Vielleicht ist das unfair. Der Film ist gut aber ich kannte die Witze schon.

Wreck It Ralph (now with Weib)

Hat das Weibchen nach der Hälfte abgebrochen, weil ihr alle Charaktere unsympathisch waren. Zurecht. Habe ich nicht allein zuende geschaut.

Inception (now with Weib)

Fand das Weibchen zu anstrengend. Unser argentinischer Teilzeitmitbewohner hat auch gesagt, dass er den Film das erste mal nicht verstanden hat.

Iron Giant

Ist gut, schafft es zu keinem Zeitpunkt zu begeistern. Das ist auch einer der Filme, den ich gern besser finden würde als ich es tatsächlich tue.

Jetzt kommen wir zu den neuen Filmen.

John Wick Chapter 2

Mehr vom Zeug, das im ersten passiert ist, jetzt noch aufgedrehter und mit noch weniger Handlung. Ich konnte den ersten schon nicht leiden und das hier gibt der Serie den Gnadenschuß. Der moderne Action-Film ist einfach traurig. Verbindet die schlechtesten Eigenschaften der Filme der 80er, wo der Held nicht die Gegner überlistet, sondern die nur existieren, um brav der Reihe nach in sein Feuer reinzulaufen, mit Shaky-Cam.

Versagt absolut und in jeder Hinsicht im Vergleich zu Equilibrium.

Star Trek Beyond

Formelhaft. Nicht richtig schlecht aber ich habe zu viele Filme gesehen und ich wünsche mir, sie wären ein bißchen mutiger. Vielleicht bin ich zu alt.

Logan

Ich bin nicht zu alt! In einer Zeit der endlosen Comic-Fortsetzungen mit offenen Enden, endlosen Verbindungen und mid-credits Szenen, hat ein Film den Mut, Handlungsstränge zu beenden. Der große Bogen gewinnt keine Preise für Originalität aber was mittendrin passiert, haut manchmal rein.

Freitag, 14. Juli 2017

Monument Valley

Monument Valley kommt nicht in den Sammeleintrag für die Android Spiele sondern kriegt seinen eigenen, weil es großartig ist. Es ist atmosphärisch, sehr gut präsentiert mit einer schönen simplen Soundkulisse und stellt einen vor recht milden Rätseln. Die Rätsel verdienen nicht immer ihren Namen aber halten einen in kleinen Schritten immer wieder etwas auf. Selbst wenn man durch "Ruhephasen" geht, hat man so den Eindruck macht, man tut was.

SELBSTGEMACHT!

Die Dreidimensionalität im Spiel ist nach dem Escher-Verständnis, wo die dritte Dimension nur lokal zu funktionieren braucht und insgesamt paradoxe Strukturen möglich sind. Hier und da dreht man an Hebeln, Knöpfen, Brücken und Strukturen und schafft sich einen Weg durch die Levels.

Jedes Level hat sein Gimmick. Was richtig beeindruckend ist, ist dass in dem Gimmick unverhältnismaßig viel Aufwand reingesteckt wurde. Das gilt für allem für die Programmierarbeit. Für Laien mag das nicht offensichtlich sein aber mich hat es vom Hocker gehauen. Ruhe!

Perfektes Pacing, richtige Länge, Charme, Charakter ... das Spiel ist super.

Dienstag, 11. Juli 2017

Android Games

So, ich habe jetzt ein funktionierendes Android Tablet allerdings vertraue ich den mobile Spielen nicht so sehr. Um dem entgegenzuwirken habe ich die Amazon Underground App runtergeladen, die in Bezahlspielen Werbung für Amazon einmalig beim Starten des Spiels einführt und die Spiele an sich dann kostenlos spielbar macht. Schauen wir mal rein:

Alto

Endless Skier. Das Genre ist nichts für mich, gleich zweimal, wenn Hindernisse gelegentlich schlecht lesbar sind.

Backgammon von AI Factory

Davon abgesehen, dass die Implementierung einwandfrei ist, gefällt mir, dass es im Optionsmenü eine Textseite gibt, die das Spiel gegen Vorwürfe verteidigt, es würde cheaten. Es hat auch die Option, die Spieler echte Würfel benutzen zu lassen. Großartig!

Badland

Runner aber keiner mit zufällig erzeugten Levels sondern handgemachte, die ein Ende haben. Ist scheinbar komplex genug, dass es auch auf Steam existiert. Trotzdem nix für mich.

Cut the Rope Variationen

Die Idee des Spiels ist gut und die Implementierung ebenfalls. Nix zu meckern, gut für unterwegs geeignet.

Doodle Jump

Endless Runner nach oben.

...

Drawing Pad

Keine Zoomfunktion und kein Stift machen das ganze recht witzlos.

Ducktales

Das hat mir nicht mal auf der Xbox gefallen aber ich wollte (mal wieder) Touch Input bei klassischen Spielen ausprobieren. Ist erwartungsgemäß nix.

Goat Simulator

Ist wahrscheinlich spaßig, wenn man Gesellschaft hat und besoffen oder unter Drogen ist. Touch Input nicht nur ungenau sondern auch anstrengend.

Hitman GO

Ich habe es, glaube ich, zwei Stunden lang gespielt und konnte immer noch nicht intuitiv sagen, ob die Richtung, in die die Gegner schauen und die Richtung in der sie schauen werden für meinen nächsten Zug relevant ist. Das hat mich belastet und ich habe es aufgegeben nach ein Drittel des Spiels oder so. Lara Croft GO ist deutlich besser.

Pinball HD Collection

Ist recht gut aber die Lesbarkeit ist hier auch nicht optimal.

Samstag, 8. Juli 2017

Filme The Last Chapter

Resident Evil - The Last Chapter

Genau so unterirdisch schlecht wie die anderen 5. Ich habe den ersten im Kino gesehen und damals fand ich, er könnte viel schlimmer sein, aber wenn ich ihn noch mal anschauen müsste, würde ich wahrscheinlich meine Meinung revidieren.

Sarah Silverman - A Speck of Dust

Ich habe noch nie was von ihr gesehen oder ich kann mich nicht erinnern. Es war witzig. Ich musste im Zug ein paar mal laut lachen.

Assassin's Creed

Wirr, albern, unnötig brutal, eintönigste Musik ever, schlecht lesbare Action. Hat viel von dem, was ich an Assassin's Creed nicht mag (Leute die erstochen werden) und nichts von dem, was ich mag (virtueller Tourismsus).

Batman and Bill

Zwei Typen haben Batman kreiert und einer davon hat sich das Geld und den Ruhm für sich beansprucht und den anderen leer ausgehen lassen. Der Film verschießt sein Pulver in den ersten zwei Minuten und hat darüberhinaus nichts zu sagen. Er erzählt uns nichts über die menschliche Natur oder irgendwelche komplexen Vorgänge. Es ist so einfach wie ich es gerade geschrieben habe und damit ist es auch in seiner Gesamtheit beschrieben. Keine der beteiligten Personen ist interessant.

Der Typ, der den Spuren von Bill Finger nachgegangen ist, will daran glauben, dass er etwas wichtiges und gutes getan hat. Ich fand ihn einfach bemitleidenswert.

Es ist gerecht, dass Bill Finger Anerkennung findet, aber was mich am Ende am meisten beschäftig hat, ist wie ein Trademark und Copyright über 100 Jahre bestehen kann, Jahrzehnte über den Tod der Schöpfer hinaus. Das ist pervers und der einzige, der davon profitiert, sind Konzerne, die eh zu viel Geld haben. Was spricht dagegen, dass jetzt jeder mit Batman Geschichten Geld verdienen kann?

They Live

(Absichtlich?) schlecht. Aber nicht ohne bemerkenswerte Qualitäten. Es ist zurecht ein heute noch relevantes Stück Kunst, das Kapitalismus zur Schau stellt.

The Wolverine

Fängt gut an und wird mit fortgeschrittener Laufzeit immer mehr albern und formelhaft und langweilig und offensichtlich. Verschwendung eines gutes Bösewichts. Der andere Bösewicht ist quasi Poison Ivy aus Batman & Robin mit allem drum und dran. Ugh!

Street Fighter Alpha

Ich hatte es als durchschnittlich in Erinnerung. Es ist schlecht.

The Big Short

Sobald ich denke, dass Filme nichts mehr für mich sind - BÄM! kommt The Big Short. Das Enseble ist großartig, echte Charaktere treffen aufeinander, es ist "spannend" und überraschend, obwohl man weiß, wie es ausgeht. Sehr gut!

Mittwoch, 5. Juli 2017

The Walking Dead Season 2

Am Anfang hat es mich nicht beeindruckt wie der erste Teil, weil ich inzwischen 5 Staffeln der Serie gesehen habe und mich das Recycling der Themen ohne erkennbares Ziel für die Geschichte zum Hals heraushängt. Trotzdem war das gut genug geschrieben, dass es mich stellenweise mitgenommen hat und man muss dem zugestehen, dass es immer noch origineller als die Serie ist.

Yeah! Eigener Screenshot.

Was mich gestört hat, ist die weitere Reduzierung der Interaktivität, die ich schon in 300 Days bemängelt habe. Es ist inzwischen nur noch interaktiver Film und überhaupt nicht mehr adventury. Ich habe nie irgendwas aus dem Inventory benutzt und ich glaube das Spiel hat in seinen Tutorials nicht mal erklärt, wie das funktioniert. Wahrscheinlich gibt es keine Funktion.

A Wolf Among Us werde ich noch spielen, weil mir gesagt wurde, dass es besser ist als Walking Dead 2 und die Sam & Max seasons, die ich schon gekauft habe, weil das echte Adventure Spiele sind aber damit ist es wohl getan mit mir und den Telltale Spielen. Das ist mir nicht genug Spiel und die Demos der anderen Serien konnten mich nicht überzeugen. Nicht mal Batman, der auf meinem Laptop sowieso stottert.

Schade!

Es gibt Alternativen.

Sonntag, 2. Juli 2017

The Legend of Zelda Oracle of Seasons/Ages

In meinem Bestreben, alle Mainline-Zeldas zu spielen, bin ich nun hier angekommen. Zuvor war Link's Awakening dran. Ich bin froh, sie hinter mir zu haben. Ich habe mir inzwischen antrainiert, öfter Spiele aufzugeben, wenn ich keinen Spaß daran habe, aber das hier sind schwierige Fälle. Fangen wir von vorne an.

Oracle of Seasons

Oracle of Seasons und Oracle of Ages sind zwei vom Umfang her vollwertige Spiele, die man in einer beliebigen Reihenfolge spielen kann. Wenn man das eine durchhat, dann gibt man einen Code in das andere Spiel ein und macht mit der Geschichte weiter, so dass man am Ende den "echten" Endgegner bekämpfen kann. Ich wusste, dass diese Spiele von einem Capcom Team entwickelt wurden, und durch den zeitlichen Abstand zu Link's Awakening habe ich erwartet, dass sich diese zwei vom Look and Feel von Link's Awakening unterscheiden werden. Es hat mich überrascht, dass die Technik indentisch ist und es einfach mehr Inhalt ist. Ich verstehe das irgendwo schon, weil der Gameboy nicht mehr hergibt.

Oracle of Ages

In einigen Aspekten sind die Spiele wegweisend. Der Weg zu den Dungeons ist manchmal genauso aufwendig und anspruchsvoll wie die Dungeons selbst. Erst Skyward Sword hat diese Qualität wieder eingeführt. Teilweise lehnen sich die Vorgänge in diesen Wegen etwas an Point n Click Adventures an.

Zusammengezählt gibt es 16 Dungeons also ganz schon viel Stoff. Dafür verlieren einige ihre Einzigartigkeit. Sachen wie die Wägen auf Gleisen würde es in einem anderen Vertreter der Serie nur in einem Ort geben (wieder Skyward Sword). Hier gibt es die in 4-5 Dungeons. Die Bonusitems in manchen Dungeons sind nur Upgrades zu schon vorhandenen Items.

Es sind richtig gute Spiele und ich kann sie nicht richtig genießen. Am meisten trägt dazu die wie zuvor bei Link's Awakening erwähnte Technik, die so schwach ist, dass sie lästig ist. Die Spiele haben mir wahrscheinlich das Overworld-Thema von Zelda kaputtgemacht, weil es STÄNDIG läuft, weil wahrscheinlich der Speicher für nicht viel mehr reicht. Das ständige zugreifen auf das Inventory macht mich auch wahnsinnig.

Dann sind dir Oracle Spiele das Dark Souls in der Zelda Reihe. Oder Dark Souls (weil es später kam) ist das Oracle of Time/Season of Dark Souls? Eins von beiden. Alle Spiele haben werte-ändernde Ringe, erklären kaum, wo man als nächstes hinsoll oder wie manche Sachen funktionieren. Das kombiniert mit manch willkürlicher Logik lässt mich zu schnell zu Walkthroughs greifen. Es war selten, dass ich danach gedacht habe "darauf hätte ich selbst kommen sollen".

Was noch an Zeldas in meiner Ausbildung fehlen sind das Original auf dem NES und der Nachfolger. Die werde ich an- aber nicht durchspielen, weil ich nach Metroid NES gemerkt habe, dass mir das Zeug zu frustrierend ist. Dann gibt es noch Majora's Mask und Four Swords auf Gamecube. Und Breath of the Wild, wenn ich mich für eine Plattform entschieden habe. Gerade bin ich unterwegs und WiiU ist zu fett, also würde sich Switch am besten eignen. Ich will die Konsole aber nicht.

Von dem abgesehen macht mir Majora's Mask am meisten Sorgen. Ich werde es wahrscheinlich durchspielen, weil es kurz ist und ich verstehen will, was es so besonders macht, und am Ende werde ich es hassen, weil es zu sehr wie Ocarina of Time ist ... das häßlichste und langweiligste Zelda von Nintendo.

Dienstag, 20. Juni 2017

Bastion

Es ist ein Brawler mit leichten RPG Elementen. Die Kombination der Steuerung/Perspektive/Kollision macht das Spiel etwas ungenau, dafür ist das Spiel eh nicht besonders schwer und großzügig mit den Treffern der eigenen Geschosse. Die Geschichte ist nett und die Erzählform ist fresh und eine angenehme Überraschung. Außer vielleicht etwas Eintönigkeit, wenn man die Länge des Spiels in Betracht zieht, gibt es nicht viel zu meckern. Achso, auf der Xbox 360 hat es geruckelt, deswegen habe ich es auf PC gekauft und gespielt.

Wo ist das HUD?

Und trotz allem gibt es etwas, das mich stört, auch wenn es wenig mit dem eigentlichen Spiel zu tun hat. Das Team hat auf der Xbox Fuß gefasst mit XNA, die größte Bemühung von einem Konsolenhersteller bisher, es Indies so leicht wie möglich zu machen, einzusteigen. Und nachdem der Entwickler Erfolg und die nötige Aufmerksamkeit hat, um zukünftige Spiele weniger riskant zu machen, sind die Rest ihrer Spiele Playstation-exklusiv, wahrscheinlich weil sie von Sony gesponsort werden. Ist es falsch, wenn ich das mies finde?

Samstag, 17. Juni 2017

Filme - mir fällt nichts mehr ein

Mr Deeds

Ich hatte ihn etwas witziger und mit etwas weniger niedrigstem Sandler-Humor in Erinnerung. Ist mir immer noch sympathisch.

Her

Der Film ist mehr Ghost in the Shell als der amerikanische Ghost in the Shell. Zumindest ist es mein Eindruck, nachdem ich nur den Trailer von Ghost in the Shell (den amerikanischen) gesehen habe. Hat mir gefallen ("Her").

Batman Under the Red Hood

Ist als Film OK. Von den Zeichnungen her schwankt es zwischen OK und "die Animationsleute wissen nicht, wie man drei Dimensionen auf zwei abbildet und gehören zurück in die Schule".

Batman vs Robin

Das Problem mit den Zeichnungen hier ist ein anderes und zwar, dass sie "choppy" sind. Robin ist zu klein vom Körperbau gesehen und es sieht keinen Moment überzeugend aus, wenn er gegen Batman kämpft. Insgesamt als Film noch etwas weniger OK als der andere.

X-Men

Ich habe ihn nur einmal im Kino gesehen und jetzt das zweite mal mit Weibchen. Nicht nur, dass mich genau dieselben Dinge genervt haben wie vor 20 Jahren, dem Weibchen ging es genauso. Haha! Trotzdem muss man dem Film anerkennen, dass er Comicverfilmungen ein großes Stück nach vorne gebracht hat.

Gladiator

Ich habe ihn nur einmal im Kino gesehen und jetzt das zweite mal mit Weibchen nach dem Hans Zimmer Konzert. Nicht nur, dass mich genau dieselben Dinge genervt haben wie vor 20 Jahren ... äh, dem Weibchen hat der Film super gefallen und hat die Schwächen nicht gesehen. Ich habe erst später entdeckt, dass Russel Crowe den Oscar für seine Rolle gekriegt hat, und es will mir nicht in den Kopf. Ich mag den in anderen Filmen aber hier hat er den ganzen Film nur einen Gesichtsausdruck.

What About Bob

Grandios! Weibchen sagt auch, dass er grandios war, nur mit anderen Worten. Hätte sie eine andere Meinung, wäre das ein Trennungsgrund.

Gone in 60 Seconds

Wir haben angefangen, das anzuschauen, weil das Weibchen ein Fan von Angeline Jolie ist. Der Film ging eine halbe Stunde, war super langweilig und es gab keine Angeline Jolie und das Weibchen hat aufgegeben. Ich mag keine halben Sachen, deswegen habe ich ihn zuende geschaut und es war ein Fehler. Angie ist ein Statist, sieht in dem Film nicht mal gut aus und der Höhepunkt des Films ist ein Stunt, der heutzutage von einem Fast & Furious Intro zehnfach übertroffen wird (auch wenn es mit Computergrafik leichter ist).

Louis CK 2017

Es war ein bißchen besser als die letzten zwei Stand-ups, die ich von ihm gesehen habe, aber ich finde seinen Stoff nicht mehr witzig. Vielleicht weil ich das Muster seines Humors dahinter sehe? Zur Sicherheit habe ich mir altes Zeug aus Talk-Shows angeschaut und fand es besser.

Lego Batman

Nicht so schlimm wie The Lego Movie (was auch schwierig ist) aber das heißt nicht, dass der Film nicht versucht, genauso schlimm zu sein. Im Flugzeug hat ein geschätzt fünfjähriges Mädchen The Lego Movie komplett angeschaut, kein einziges mal gelacht, dann Lego Batman angefangen und nach 5 Minuten aufgegeben.

xXX - The Return of Xander Cage

Ich habe den Trailern nach ordentliche Action erwartet aber letztendlich reicht es hier auch nur für ein "nicht so schlimm wieder Vorgänger".

Mittwoch, 14. Juni 2017

SpaceChem

In SpaceChem stellt man virtuelle Fließbänder zusammen, die automatisiert Moleküle chemisch zusammenstellen. Mit SpaceChem und Papers Please fühle ich mich in eine Zeit Mitte der 80er versetzt, wo man, wenn man ein Spiel für einen Heimcomputer angefangen hat, nicht unbedingt eine Ahnung hatte, womit man es zu tun hatte. Die Genres, die Interaktionsmöglichkeiten usw. waren nicht so vereinheitlicht wie jetzt. Es ist gut, dass Indie-Spiele uns das Gefühl von früher geben, vor allem wenn sie nicht die Spiele von früher kopieren.

Das ist noch am Anfang.

SpaceChem ist in allem erfolgreich, was es tut. Es hat sogar eine Hintergrundgeschichte, die deutlich interessanter ist, als jeder erwartet hätte. Ich habe es trotzdem nach einer Weile aufgegeben. Trotz des Namens hat SpaceChem recht wenig mit Chemie zu tun. Die Denkvorgänge, die zum Einsatz kommen, wurden mit denen vom Microchip-design verglichen. Für mich hat es aber genug Ähnlichkeit mit Programmierung, dass es einen ähnlichen Anspruch an meine Denkenergie fordert, ohne dass ich mich so produktiv fühle wie, wenn ich in der realen Welt programmiere. Und weil ich echtes Programmieren kann, widme ich mich lieber dem.

Wer ein exzellentes Puzzlespiel will, dessen Puzzles wie im echten Leben keine einzige Lösung sondern Lösungsräume haben und dreidimensionale Highscore-Boards, greift zu.

Sonntag, 11. Juni 2017

Papers Please

In Papers Please spielt man jemanden, der Papiere überprüft an einem Grenzübergang zu einem kommunistischen fiktionellen Staat. Hauptsächlich gleicht man Daten ab und versucht Diskrepanzen zu finden. Teil des Verlaufs ist zufällig und ein Teil läuft nach Skript, der eine Geschichte erzählt. Das Spiel wurde durch die Bank gelobt, weil es etwas schafft, wofür Spiele ideal geeignet sind: den Spieler in die Schuhe eines anderen zu versetzen und ihn mit Situationen zu konfrontieren, über die man im normalen Leben nie nachgedacht hätte.

Ich selbst habe den Stempel nie so schlecht angebracht.

Papers Please hat das Lob verdient. Es ist einfallsreich, einwandfrei ausgeführt, sogar abwechslungsreich, in dem es die Regeln immer leicht verändert und ein echtes (schwieriges) Spiel, das emotional reinhaut. Ich habe einen Bruchteil des Spiels gespielt und wieder deinstalliert.

Das, was mich im realen Leben am meisten an meiner Arbeit stört, ist, dass ich ständig - für mein Empfinden - überflüssige Aktionen mit der Maus machen muss, um Fenster und Textstellen zu finden und so zu positionieren, dass ich am besten vergleichen/kopieren kann. Ich hasse es mit meinem ganzen Wesen, vor allem, wenn ich es unter Zeitdruck machen muss. Andere Leute haben kein Problem damit, mit der Maus Sachen zu finden und anzuklicken, und spielen deswegen League of Legends. Das ist OK. Meine Abneigungen sind auch OK. Das heißt aber, dass ich mit dem Spiel nicht kompatibel bin, egal wie gut es gemacht ist.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Captain Toad Treasure Tracker

Ich bin wütend.

Captain Toad ist putzig und bezaubernd. In der Regel mag ich Nintendo Design nicht. Ich finde alle Pokemon mit Ausnahme von Pikachu häßlich. Vielleicht sollen sie häßlich sein, um gleichzeitig zugänglich zu sein. Mario ist häßlich. Seine ganze Sippe auch, bis auf Toad. Glücklicherweise geht es hier nur um Toads. Also hinkt das Spiel darin, wie ansprechend es aussieht nur hinter Epic Yarn und Woolly World. Und obwohl es mir so gefällt, ist die Art des Spiels safe bis zum Gehtnichtmehr und das geht mir bei Nintendo auf dem Keks. Vor allem, wenn man parallel Tearaway spielt.

Noch ein eigener Screenshot. Wenn Nintendo nicht wie immer
einen Aspekt ausgesucht hätte, bei dem sie willkürlich planlos
sind, dann wäre der sogar in Originalauflösung.

Soviel zum Design. Spielerisch ist es bestes Nintendo, was hier wiederum was gutes ist. Es gibt eine Kernidee und scheinbar tragen alle Teammitglieder dort so bei, dass sie so ausgiebig wie möglich in verschiedene Richtungen ausgelotet wird und das Spiel ist zuende bevor es langweilt. Hier geht es darum, in einem Level drei Diamanten zu finden und das Ende zu erreichen. Ohne zu springen.

Manchmal muss man schleichen und das ist besser implementiert als in The Last of Us zum Beispiel, was die Gegner auch sehen, wenn man eine Wand mit Licht beleuchtet, auch wenn man selbst nicht in deren Sichtfeld ist. Super!

Ich bin wütend, weil das ganze Spiel recht gemächlich ist, bis auf das allerletzte der Bonuslevel, wo man von einer Mumie vefolgt wird, die die eigenen Bewegungen kopiert. Das heißt, man darf keine Sekunde stehenbleiben und muss dabei 5000 fucking Münzen sammeln. Warum?

Montag, 5. Juni 2017

Grow Home

Die Legende sagt, dass ein kleines Team innerhalb von UbiSoft einen Prototypen des Spiels gemacht hat, und es dann genehmigt wurde, noch zusätzliche Leute zu holen, um ein komplettes Spiel zu entwickeln und dann zu verkaufen. Und das Spiel ist originell und gut.

Normalerweise mache ich mir nicht die Mühe, zu beschreiben, wie das Spiel funktioniert, weil sich Spiele innerhalb eines Genres so sehr ähneln, dass es keinen Zweck hat. Diesmal tue ich das, weil ich mich nicht erinnern kann, irgendeine Beschreibung gelesen zu haben außer "physics" und "you control the limbs".

Eigener Screenshot yeah!
Ich habe den Skins mit viel Potassium genommen.

Mit dem Stick steuert man den Oberkörper des Roboters. Die Beine versuchen dann den Boden zu finden aber das funktioniert (mit Absicht) nicht 100%ig korrekt und trägt zum Charme des Spiels bei? Auf jeden Fall ist es spielerisch unwichtig, was die Beine machen. Wenn man einen der zwei Trigger links oder rechts drückt passiert folgendes: der entsprechende Arm bewegt sich in die Tiefe abhängig von der Kamera und die Hand schaltet von Nicht-Greifen um. Deswegen ist es beim klettern wichtig, dass die Kamera senkrecht zur kletternden Oberfläche schaut, auch wenn es nirgendwo erwähnt wird. Durch abwechselndes Greifen links und rechts, kann man in jede Richtung klettern und physikalische Objekte durch die Gegend ziehen.

Ziel ist, Äste des Baums gezielt so zu verlängert, dass sie fliegende Energieinseln anzapfen, die den Rumpf des Baums größer werden lassen und dabei verschiedenes Zeug zu sammeln. Das wichtigste sind eine Sorte Edelsteine, die einem mit der Zeit die Fähigkeit geben, ein Jetpack zu benutzen.

Das Spiel funktioniert recht gut, bietet eine gute Mischung aus Planung, Geschicklichkeit und Entdeckung. Es ist eins der besten Spiele, wenn es darum geht, dem Spieler das Gefühl von Fortschritt zu geben/visualisieren und demonstriert sehr gut, warum Rollenspielregeln in Videospielen schlecht sind. Negativ ist, dass es etwas häßlich ist und dass es auf meinem Laptop unabhängig der grafischen Einstellungen geruckelt hat. Ich habe generell die Erfahrung gemacht, dass kein Unity Spiel jemals der Hardware entsprechend gut gelaufen ist, vor allem, weil sie die CPU zu sehr beanspruchen. Angeblich soll das mit dem Sprung von Unity 4 zu 5 besser sein, allerdings kenne ich noch keine Spiele, die mit 5 entwickelt wurden.

Trotzdem gut.